Etlichen Verbrauchern ist nach wie vor nicht klar, dass man neben Sticks mit Laufzeitvertrag auch einen so genannten Prepaid Stick für mobiles Internet nutzen kann. Solch ein Prepaid Stick wird ohne Vertrag verkauft. Meist ist eine Tagesflatrate oder ein anderer Prepaid-Tarif an den Stick-Kauf gekoppelt. D.h. man zahlt zunächst einen bestimmten Betrag und kann diesen dann versurfen. Eine monatliche Pauschale fällt bei Prepaid-Angeboten nicht an. Das Prepaid-Prinzip ist im Mobilfunk-Bereich mittlerweile genauso fest verankert wie das Postpaid-Verfahren, bei dem man sich für eine bestimmte Zeit vertraglich an einen Anbieter binden muss. Von den derzeit etwa 107 Millionen Mobilfunkanschlüssen in Deutschland entfallen bereits 59 Millionen auf Prepaid-Karten. Das liegt daran, dass sich etliche Verbraucher heutzutage nicht mehr über 24 Monate an einen Mobilfunkanbieter binden möchten. Aus diesem Grund hat man neben den Handy-Telefonie auch für mobiles Internet Prepaid-Angebote auf den Markt gebracht. Im Rahmen dieser Offerten werden Prepaid Sticks dann ohne Mindestvertragslaufzeit und monatliche Grundgebühren angeboten. Mit einem Prepaid Stick kann man immer nur solange mobil im Internet surfen, bis das Guthaben auf der SIM-Karte aufgebraucht ist. Auf der Basis des Guthabenprinzips ist es möglich, sich ein Limit bezüglich des Surfvolumens zu setzen. Ähnlich wie im Telefonie-Bereich ist das Prepaid-Modell nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder besonders interessant. So erlauben Eltern ihren Kindern häufig mobiles Internet ausschließlich auf Volumenbasis. Sollte das Guthaben auf der Prepaidkarte aufgebraucht sein, kann erst wieder im Internet gesurft werden, wenn das Guthaben wieder aufgeladen wird. So haben Eltern die Möglichkeit, das Surfverhalten ihrer Kinder zu kontrollieren und teuren Mobilfunkrechnungen vorzubeugen. Die passenden Prepaid Datentarife für die mobile Internet-Nutzung sind höchst unterschiedlich. Neben den - bereits erwähnten - Tagesflatrates existieren auch andere Prepaid Datentarife: So können Kunden auch eine UMTS Flatrate für eine Woche oder einen ganzen Monat im Voraus - also auf Prepaid-Basis - buchen. Im Gegensatz zu den Angeboten, die an Laufzeitverträge gekoppelt sind, muss man bei einem Prepaid-Stick-Angebot meist mehr für den Surfstick bezahlen. Die Hardware wird im Prepaid-Bereich nur minimal subventioniert. Vertragsanbieter stellen dagegen die Surfsticks meist kostenlos zur Verfügung.